was gibt's Neues ?

Der Räucherofen ist fertig

08.03.2013

Hups, da hat uns eine liebe Freundin aufmerksam gemacht, dass wir hier schon lange nichts mehr geschrieben haben, wir waren selbst überrascht dass es schon 9 Monate her ist. Irgendwie vergeht die Zeit in Paraguay viel schneller.
Immerhin waren wir nicht ganz untätig. Im Herbst 2012 kam uns die Idee, einen Räucherofen zu bauen. Nach einigem Planen und vielen Infos aus dem Internet machte sich Georg zusammen mit Daniel an die Arbeit. Es war das erste Mal dass er selbst gemauert hat und er hat das toll gemacht. Die Feuerstelle ist Marke ´´ Miele ``, die Trommel unserer kaputten Waschmaschine, hat sich bestens dafür geeignet.

Nachdem alles schön getrocknet und vom überschüssigen Mörtel gereinigt war, starteten wir den ersten Rauchgang.  Vorher wurde Schweine- und Rindfleisch eingesalzen und mit vielerlei Gewürzen versehen. Richtig aufgeregt probierten wir das Ergebnis, und waren begeistert. Beide Schinken schmeckten hervorragend, auch Freunde und Bekannte sind auf den Geschmack gekommen, was uns sehr freut und uns in der Arbeit bestätigt.

Räucherofen voll bestückt

Ende Oktober 2012 bekamen wir dann Besuch von Karola´s Papa. Der Gute ist bereits 76 und wir hatten Bedenken, ihn die weite Reise alleine machen zu lassen. Er ist zwar körperlich und geistig noch sehr rüstig, aber da er in Sao Paulo umsteigen musste, dort meist ziemliches Chaos herrscht und das Personal nicht unbedingt zu den liebenswürdigsten Flughafenangestellten zählt, hatten wir so unsere Bedenken ob er das alles meistern kann. Zum Glück bekamen Freunde zur gleichen Zeit Besuch von ihrer Mama, da haben wir den Papa einfach mit auf den Flug gebucht. Das hat prima geklappt, denn die ebenfalls rüstige Dame war schon ein paar Mal in Paraguay und kennt das Procedere in Sao Paulo.
Folglich konnten wir Papa am 29. Oktober müde, aber wohlbehalten und glücklich hier im casa mbatovi willkommen heissen.
In den ersten 2 Wochen hat er sich mal so richtig erholt, sehr zu unserer Freude. So sollte das ja auch sein. Dann haben wir eine sehr schöne Tour zu den Wasserfällen in Brasilien und Argentinien gemacht, haben ihm ein wenig von Paraguay gezeigt, es sollte ihm ja nicht langweilig werden. Aber mein Papa war und ist ein Arbeitstier. Wir konnten ihn dann auch nur mit Mühe davon abhalten, ein unfertiges Projekt ( Bericht folgt ) zu beenden, unseren Zufahrtsweg, der durch den Regen sehr ausgespült war, komplett zu reparieren oder auch unser Gelände, das mit Absicht etwas abschüssig ist, mit ein paar Autos Erde aufzufüllen und zu ebnen.

Hier sind die Gegebenheiten einfach sehr verschieden von Deutschland, das mussten wir ihm erst mal klar machen :wink
Ende November wurde es so richtig heiss, da war es ihm dann auch angenehmer mittags Siesta zu halten und den Pool öfter zu nutzen.

Am 5. Dezember flog er schon wieder heim, wie gesagt, die Zeit vergeht hier wie im Fluge.
Wenn es seine Gesundheit erlaubt, wird er uns in 1 - 2 Jahren bestimmt wieder besuchen. Er war ganz begeistert von Paraguay.

 
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Casa Mbatovi, Paraguari, PY